Suchwort eingeben

11.02.2021

Kolping-Grünkohlessen überraschend stark gefragt

Grünkohl-to-go erreichte die dreifache Zahl an Abnehmer*innen. Erlös wird für ein soziales Projekt gespendet.

Oberursel (8. Februar 2021).-

Überraschend stark war die Nachfrage nach deftigem Grünkohlessen, zu dem die Oberurseler Kolpingsfamilie am vergangenen Wochenende eingeladen hatte. Während in den letzten Jahren im Pfarrer-Hartmann-Haus üblicherweise zwischen 50 und 60 Gästen gezählt wurden, waren es diesmal 185, die sich an westfälischer Mettwurst, Bauchfleisch, Kartoffeln und dem Gemüse laben wollten. Allerdings erstmals nicht gemeinsam im Saal, sondern in gebührendem Abstand voneinander zu Hause.
Angesichts der Pandemie-Bestimmungen wollte die Oberurseler Kolpingsfamilie ihr Traditionsessen in diesem Jahr ausfallen lassen. Allerdings wäre dann auch nicht wie bisher Geld für gute Zwecke zusammengekommen. Die Kolpingmitglieder Ronald und Hildegard Ernst hatten die Idee, „Grünkohlessen-to-go“ anzubieten. Wie bisher wollten sie von jeder verkauften Mahlzeit 5 Euro für soziale Zwecke der Kolpingfamilie abgeben.
„Zu unserer Überraschung wurden wir das Dreifache der bisherigen Mengen los“, meinte Ronald Ernst hinterher. Unter den etwa 90 Abholern, die die Portionen nach Vorbestellung entgegennahmen, waren viele, die von Kolping und dem von Ernst geführten „Oberursel Catering“ in der Strackgasse noch nie gehört hatten. Im kommenden Jahr soll das Essen aufgeteilt werden in ein Präsenzessen und in mobile Abholung, beides verbunden mit Spenden für einen guten Zweck.
Mit zusätzlichen Spenden der Abholer konnten die Eheleute diesmal 1.080 Euro als Zuwendung an die Kolpingsfamilie überweisen. Über das Oberurseler Projekt, das den Betrag erhalten soll, hat der Kolping-Vorstand noch nicht entschieden. Im vergangenen Jahr ging der Ertrag an ein Frauenhaus in Tansania, davor an die Frühen Hilfen der Caritas Hochtaunus.

Foto:
Es war ein ständiges Kommen und Gehen, als die Freunde des Grünkohls am Wochenende 6. und 7. Februar bei Hildegard und Ronald Ernst ihre Portionen abholten und damit zugleich Gutes taten.

 

Zum Anfang der Seite springen