02.04.2020
Mit der Monstranz zieht er durch die Straßen
Wenn die Gläubigen nicht zur Eucharistiefeier in die Kirche kommen können, kommt Jesus in Gestalt der Eucharistie zu ihnen. Getreu dieses Mottos ist Pater Elmar Busse nun bereits zum dritten Mal seit Ausbruch der Corona-Krise segnend und den Barmherzigkeitsrosenkranz betend durch Dernbach gezogen. In Begleitung von Schwester Lizzy traf er am vergangenen Sonntag unter anderem ein fünfjähriges Geburtstagskind mit seinem dreijährigen Bruder und der Mutter in der Haustür stehend, zwei Meter davor sein Kindergartenfreund mit Mutter, der gratulierte. Da ließen sie es sich nicht nehmen, ebenfalls ein Geburtstagslied zu singen. Einige Nachbarn, die durchs Fenster zusahen, kamen extra heraus in den Garten und baten um den Segen.
Seit kurzem sind Plakate beim Krankenhaus zu lesen, mit denen sich die Dernbacher an das medizinische Personal wenden und dessen Einsatz würdigen. Das „Gute-Besserung“-Plakat war so angebracht, dass die Patienten auf der Ostseite des Krankenhauses durch das Fenster die Ermunterung lesen konnten. Ermunterung – das war auch das Stichwort, wie so mancher Passant den Einsatz mit der Monstranz würdigte und sich freute.