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Wer Mut zeigt, macht Mut

Wer Mut zeigt, macht Mut
Wer Mut zeigt, macht Mut
© Sebastian Sellinat

Dieses Zitat Adolph Kolpings hat uns ermutigt, trotz schwieriger Bedingungen durch die COVID19-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen ein anderes und dennoch einzigartiges Vater-Kind-Wochenende zu gestalten. Wir haben gelernt, anders zu denken. Wir haben gelernt, uns weiterzubilden und Digitalisierung zu leben. Das ist für uns weit mehr als Technik. So haben wir mutig ein hybrides Wochenende für 23 Väter und Kinder auf die Beine gestellt. „Wir wollen damit beweisen, welche Chancen Digitalisierung für unseren Verband und vor allem auch für die Arbeit mit Familien und Kindern hat“, meint Organisator Sebastian Sellinat.

Über Zoom und mit Aufträgen für draußen waren die alle Väter und ihre Kinder über drei Tage miteinander verbunden. Sebastian Sellinat hatte technisch mit der Möglichkeit zu Livestreams und einem interaktiven Online-Krimi alles bestens organisiert. Gemeinsam mit Diakon Uwe Groß, der die christlichen Impulse gab und den MUT-Gottesdienst am Sonntag in der Schönstatt- Kapelle am Wiesbadener Freudenberg leitete, führte das Tandem Sellinat/Groß nun schon das neunte Vater-Kind-Wochenende für den Diözesanverband als Referenten-Team erfolgreich durch.

Normalerweise wären wir im Kolping-Feriendorf in Herbstein als richtig großer Kreis zu Gast gewesen. In der Spitze der vergangen Jahre waren wir einmal sogar fast 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Doch diesmal war alles anders: Wir haben eine Video-Grußbotschaft aus Herbstein von Norman und Rebecca Strauch bekommen und allen eine Mut-Box nach Hause geschickt mit kulinarischen Grüßen und Rezepten sowie Bastelanleitungen und Material aus Herbstein, Stadt-Land-Fluss-Bögen, besagtem Online-Krimi mit einer Rolle für jede Familie, Liederbuch, Kreide sowie kleinen Geschenken. Wir sind von Freitag bis Sonntag immer wieder zu festen Zeitpunkten zusammengekommen, um uns über Zoom zu treffen.

Alle waren am Samstag mutig unterwegs – entweder auf dem Rochusberg in Rheinhessen, im Rheingau, in Georgenborn, in der Region Main-Taunus und auf der Dornburg im Westerwald. Entweder alleine oder zu zweit mit einem anderen Vater und den Kindern. Wenn wir uns gemeinsam online getroffen haben, blickten wir in freudige Kinder- und Väteraugen. In einige? Nein – es waren fast immer alle da! Stellt euch das vor: Trotz Corona und allen Online-Computer-Digital-Themen! Das zeigt uns, dass wir als Verband mit einem hybriden Konzept den richtigen Mut bewiesen haben. Hybrid ist eben nicht voll digital, sondern real. Nur ganz anders.

Ein besonderer Höhepunkt war sicher auch, dass wir das Kolping-Kampagnenmobil „Möhre“ des Kolpingwerkes Deutschland aktuell bei uns im Diözesanverband haben. Allein die Beschriftung macht Freude, sich für Kolping und die gemeinsame Sache einzusetzen. Wir haben pandemiekonform einige Spielebausteine eingesetzt.

Herzlichen Dank allen, die uns in der Vorbereitung und Durchführung für dieses besondere Vater-Kind-Wochenende unterstützt haben – allen voran den Vätern und Kindern, die den Mut hatten, sich mit uns in das Wagnis eines solchen Wochenendes zu begeben. Damit haben wir allen Teilnehmenden Mut gemacht, dass wir uns der Verantwortung für unser Leben stellen: Wir sind verantwortlich für uns selbst, unsere Familien und für die Gesellschaft. Wir sind gefordert, uns als Christen einzubringen und mutig voranzugehen.

Der Abschluss-Wortgottesdienst mit vielen mutmachenden Eindrücken ist übrigens bei YouTube verfügbar: www.youtube.com/watch

 

© Sebastian Sellinat
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