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Bundespräses Josef Holtkotte wird Weihbischof in Paderborn

Bundespräses Josef Holtkotte wird Weihbischof in Paderborn
Bundespräses Josef Holtkotte wird Weihbischof in Paderborn
© Tobias Schulte, Erzbistum Paderborn

Das Kolpingwerk Deutschland freut sich mit seinem Bundespräses Josef Holtkotte über die Ernennung zum Weihbischof im Erzbistum Paderborn durch Papst Franziskus. Die Bischofsweihe findet am Sonntag, 26. September im Hohen Dom zu Paderborn statt. Auch der Diözesanverband Limburg gratuliert Josef Holtkotte herzlich und wünscht für die neue Aufgabe Gottes Segen!

Als Bundespräses gehört Holtkotte seit 2012 der Verbandsleitung des Kolpingwerkes Deutschland an und ist für die geistliche Leitung des generationsübergreifenden katholischen Sozialverbandes mit seinen bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern verantwortlich. In dieser Aufgabe ist er zugleich als Europapräses tätig und Mitglied des Generalrates von Kolping International. „Ich habe Josef Holtkotte als exzellenten Prediger kennen und schätzen gelernt, dem es gelingt, die frohe Botschaft den Menschen in guter Art und Weise nahezubringen. Wir schätzen seine geistlichen Impulse, und seine Beiträge bei den verbandlichen Tagungen und Veranstaltungen sowie in unseren Verbandsmedien sind immer eine Inspiration“, sagt Ursula Groden-Kranich MdB, Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. „Wir freuen uns über seine Ernennung.“ Holtkotte sei ein ebenso überzeugender wie sympathischer Seelsorger, der den Menschen zugewandt sei und sich immer von den Idealen des Verbandsgründers Adolph Kolping leiten lasse. „Deshalb wenden sich die Menschen oft auch mit ihren persönlichen Sorgen und Nöten an ihn“, so die Bundesvorsitzende.

Holtkotte sieht es als Aufgabe des Kolpingwerkes an, im Sinne des Verbandsgründers in der Mitte von Gesellschaft und Kirche zu wirken. Seit Jahren setzt er sich dafür ein, dass die geistliche Leitung als eigenständiges Amt begriffen wird, das von Frauen und Männern wahrgenommen werden kann. Dieser Prozess benötigt nach seiner Einschätzung viel Zeit, Geduld und Kraft – eine Erfahrung, die er auch als Mitglied der Synodalversammlung sowie des Synodalforums „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ gemacht hat. Für seine Dialogfähigkeit, die eine wichtige Voraussetzung für das Wirken in einem generationsübergreifenden Verband ist, hat er sich hohe Wertschätzung und Anerkennung erworben.

Seit früher Jugend gehört Holtkotte der Kolpingsfamilie Heilig Kreuz in Castrop-Rauxel und damit dem Kolpingwerk Deutschland an. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Paderborn und Wien wurde er 1990 zum Priester geweiht. Zum hauptamtlichen Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland wurde er 2012 gewählt. „Das Kolpingwerk Deutschland verliert mit Josef Holtkotte eine hochgeschätzte Leitungspersönlichkeit, mit der wir eng, gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Wir freuen uns über seine Ernennung zum Weihbischof und wünschen ihm in seinem neuen verantwortungsvollen Amt, dass er Segen und Glück verbreiten kann. Denn das ist nach den Worten des seligen Adolph Kolping das Höchste und Beste, was ein Mensch in dieser Welt schaffen kann“, so Ursula Groden-Kranich, die ihm zugleich zusichert, dass ihm das Kolpingwerk Deutschland auch in seinem neuen Amt weiterhin verbunden bleiben wird.

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