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22.02.2022

Kolpingfamilie im Aufbruch

Auch wenn der Wind rau weht, halten die Königsteiner zusammen.

„Uns geht es nicht anders als den anderen“, weiß Manfred Colloseus, der Vorsitzende der 1912 gegründeten Kolpingfamilie. Das Vereinsleben ist fast zum Erliegen gekommen. Wegen der Infektionsrisiken für die Mitglieder, die überwiegend der Gruppe älterer Menschen angehören, wurden keine Vorträge angeboten, Treffen fanden nicht statt.

Im vergangenen Jahr gab es dennoch einzelne Aktivitäten in kleiner Runde. „Doch das reichte bei weitem nicht für eine größere Öffentlichkeit“, ergänzt Manfred Colloseus. „Alles, was wir gemacht haben, richtete sich nur an die Mitglieder.“

Wanderführer Michael Colloseus (rechts), Cousin des Vorsitzenden, organisierte Ausflüge, die durchaus Zuspruch erfuhren: beispielsweise eine Tageswanderung von der Saalburg zum Herzberg nahe Dornholzhausen oder eine meditative Wanderung in Rheinborn.

Der Vorsitzende hofft, dass dieses Jahr wieder mehr los ist. Er selbst hat einige Vorträge in der Schublade, freut sich aber auch, wenn er wieder einen Referenten in den Räumen des katholischen Gemeindezentrums begrüßen darf. Außerdem setzt Colloseus auch in diesem Jahr wieder auf das Organisationstalent seines Cousins. Zudem bräuchte die Kolpingfamilie dringend Nachwuchs. Denn die jüngsten Mitglieder sind in den Sechzigern. Es mangelt an engagierten, jüngeren Helfenden, damit die Kolpingfamilie zukunftsfähig ist.

 

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