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"Mach doch mal..."

Fastenzeit anders nutzen
"Mach doch mal..."
"Mach doch mal..."
© pixabay.com

Mach doch mal…

… was Neues, Witzig-Verrücktes, Originelles, Andersartiges in den kommenden Wochen. Warum gerade jetzt? Weil die Fastenzeit ansteht. Sie beginnt heute, am Aschermittwoch und leitet eine Zeit des Fastens und Betens ein. Fasten und Beten ist heutzutage vielen Menschen nicht mehr geläufig. Es klingt altmodisch und „zu“ fromm.

Ich verstehe die Fastenzeit als eine besondere Zeit im Jahr und ich faste tatsächlich. Nicht im klassischen Sinne von striktem Verzicht von Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten. Nein, ich überlege mir, auf welche alltäglichen Dinge ich im Moment verzichten kann und wo ich meinen Alltag ein Stück entschleunigen kann. Um zur Ruhe zu kommen, um Kraft zu tanken und um mich zu fokussieren.

So kann ich die Fastenzeit nutzen, um über Gewohnheiten nachzudenken, diese zu hinterfragen und zu ändern. Ich kann die Fastenzeit als Herausforderung verstehen. Ich kann mir entweder ein Ziel setzen, welches mich durch die ganze Fastenzeit begleitet. Oder ich setze mir wochenweise ein Ziel und stelle mich jeder Woche einer neuen Herausforderung.

Eine Challenge in den vergangenen Jahren war, keine unnützen Dinge zu kaufen nur, weil sie mir gefallen. So habe ich während der Fastenzeit genau überlegt, welche Anschaffungen ich benötige und welche eher ein Luxusgut sind. Also habe ich beim Einkauf gut überlegt, welche Produkte im Einkaufswagen landen und welche nicht notwendig sind.

Wir – die AG „Schöpfungsverantwortung“ - möchten die Fastenzeit dieses Jahr aktiv nutzen: als eine Zeit der Veränderung, der Herausforderung, des Aufbruchs, des kritischen Hinterfragens und zur Selbstreflexion. So nutzen wir die Fastenzeit unter dem Motto „Mach doch mal…“ um Neues, Ungewohntes und Kreatives auszuprobieren. Jeden Sonntag bekommt ihr von uns einen Impuls mit einer neuen Herausforderung. Die Herausforderung kann z.B. sein, eine Woche vegetarisch zu essen, eine Woche nur Regionales einzukaufen oder auf Online-Einkäufe zu verzichten. Ganz im Sinne der AG und der Nachhaltigkeit also. Die Mitglieder der AG werden sich dieser Challenge natürlich auch stellen und jeden Sonntag berichten, wie es für sie gelaufen ist.

Seid mutig, traut euch und macht mit. Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen!

(Annika Schmidt mit Robin Stowers, AG Schöpfungsverantwortung)