Kategorien &
Plattformen

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Hochheimer Kolpingfamilie trifft sich in Herbstein
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
DCIM\100MEDIA\DJI_0049.JPG © Jonathan Pönitz/KF Hochheim

Große Einigkeit herrschte bei der Erkenntnis, dass uns der Lockdown deutlich aufzeigte, wie wichtig persönliche Gespräche mit nahen Familienangehörigen und Freunden sind. Telefonieren, skypen oder mailen können reale Treffen nicht völlig ersetzen. Auch gewohnte Alltagsroutinen sind vielen eine haltgebende Stütze. Gemeinsames Singen und Musizieren, Gottesdienste und größere Feste werden wieder im gewohnten Umfang ersehnt.

Doch nicht nur die Frage, was für uns das Leben lebenswert macht, zog viele bekannte und einige neue Gesichter ins Herbsteiner Feriendorf. Es ist die besondere Atmosphäre, welche das jährliche Familienwochenende ausmacht. Das bewährte Konzept aus gemeinsamer Familienzeit, spannenden Angeboten für die Kinder und der kurzweiligen Auseinandersetzung mit einem religiösen Thema ging auch in diesem Jahr wieder auf. Super Herbstwetter ermöglichte es, der aktuellen Situation angepasst, viel draußen zu sein. So wurde das tolle Außengelände in diesem Jahr noch intensiver als in den vergangenen Jahren genutzt.

Nicht nur die Kleineren eroberten den Bibelpark, einem großen Abenteuerspielplatz mit vielen biblischen Elementen. Auch die Erwachsenen trafen sich im Schatten des Turmbaus zu Babel, der Arche Noah und des Wals an der frischen Luft. Währenddessen absolvierten die Jugendlichen eine Olympiade im angrenzenden Waldgebiet.

Die „Teamer“ gestalteten dazu das Programm der Kinder und Jugendlichen mit viel Engagement und organisierten zudem eine abwechslungsreiche Familienrallye.

Und wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, weiß noch aus dem Stehgreif, was ein „Elfchen“ ist? Viele Schulkinder kam mit dieser Rallyeaufgabe besser zurecht als die Eltern. Auch die traditionelle Nachtwanderung im Kerzenlicht gehörte wieder zum Programm. Als besonderes Highlight gab es eine Weinprobe mit der Hochheimer Weinkönigin Anna I., welche zum Betreuerteam gehörte.

Selbst der Abschlussgottesdienst fand dieses Jahr im Freien statt, dieser wurde in bewährter Manier von allen Familien gemeinsam gestaltet. In der gemeinsamen Predigt hielt sogar ein Elfchen Einzug:

Senfkorn

wächst schnell

Erde Wasser Sonne

überragt die anderen Pflanzen

MITEINANDER

Als Erinnerungsgeschenk erhielten alle Familien einen Blumentopf mit Senfkornsamen, welcher bei guter Pflege noch lange an die Frage erinnern möge, was jeder von uns tun kann, um sich und seine Mitmenschen glücklich zu machen.

Das gute Gelingen des Wochenendes ist Caroline Schneider als Referentin, Tobias Bergmann als Organisator und den aktiven Teamern zu verdanken. Ein weiteres Fazit zogen alle Familien: In den kommenden Jahren sollte das tolle Außengelände stets genauso ausgiebig genutzt werden wie diesmal.

(Text Bianca Bösz/Kolpingfamilie Hochheim)

Cookie Einstellungen

Statistik-Cookies dienen der Anaylse, indem Informationen anonymisiert gesammelt werden.

Anbieter:

Google Ireland Limited

Datenschutz

Bistum Limburg

Datenschutz