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Bürgermeisterkandidaten auf dem Prüfstand

Bürgermeisterkandidaten auf dem Prüfstand
Bürgermeisterkandidaten auf dem Prüfstand
© KF Hochheim_Feldmann

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür, doch Corona macht einen Wahlkampf fast unmöglich. In Hochheim kommen noch die Bürgermeisterwahlen hinzu. Wie sollen die Kandidaten mit den Bürger*innen ins Gespräch kommen? Wie von sich und ihrem Programm überzeugen?
Das Team von Thomas More TV gemeinsam mit der Katholischen Jungen Gemeinde und der Kolpingjugend in Hochheim zeigte ihnen ein Corona-resistentes Konzept: Im schnell aufgebauten TV-Studio im katholischen Vereinshaus konnten die Kandidaten über vier große Themen streiten und Bürger*innen waren eingeladen, direkt ihre Fragen stellen, ohne dass Corona-Regeln verletzt wurden. Beide Kandidaten stellten sich rund 75 Minuten den Fragen der Zuschauer sowie der beiden Moderatoren Lisa Wordarz und Manuel Feldmann. Interessierte konnten direkt in der auf Youtube live übertragenen Sendung Fragen stellen und diskutieren.
Von Umwelt bis Jugend, von Wohn- bis Finanzpolitik mussten sich Amtsinhaber Dirk Westedt und Herausforderer Jan Herford den Fragen stellen: Der kritische Fokus lag für Westedt auf dem „warum bisher noch nicht geschafft?“, beim Herausforderer auf dem „wie soll sich das ändern?“. Beide Kandidaten konnten dabei deutliche Punkte setzen. Als Amtsinhaber kamen Dirk Westedt die Erfolge der letzten fünf Jahre zugute, auch wenn diese unter Mitwirkung der Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung zustande kamen. Jan Herford forderte vor allem einen Plan, eine Perspektive für Hochheim in der Zukunft und konnte damit auch für viele Hochheimer sprechen.
Kommunalpolitik als Teamarbeit war damit auch eines der Hauptthemen, denn als Stadtverordneter war Jan Herford und seine Partei, zusammen mit anderen Fraktionen, an vielen Entscheidungen beteiligt. Auch der Schlusspunkt war versöhnlich, beide Kandidaten zeigten sich textsicher im Hochheimer Lied und konnten sich selbst in Wein-Form beschreiben. Die Entscheidung, wer von beiden das Amt in Zukunft ausüben wird, liegt nun bei den Hochheimer Bürgerinnen und Bürgern. Bis dato nutzten 3.500 Zuschauer das Video, wovon rund 500 Hochheimer „Endgeräte“ mit mehreren Nutzern die Sendung live verfolgten – wohl das mit Abstand größte Ereignis im Corona-Wahlkampf.
Produziert wurde die Sendung von THOMAS MORE TV, einem Team von ehrenamtlichen jungen Erwachsenen aus dem Bereich der kirchlichen Jugendarbeit, die für ihr Engagement während der Pandemie bereits im Herbst 2020 mit dem Preis der Kurt-Graulich-Stiftung ausgezeichnet wurden. Bisher hat das Team bereits Gottesdienste gestreamt, Krippenspiele gefilmt, eine Lockdown-Show produziert und mit Hochheimer Jungwinzern mehrere Weinproben veranstaltet, um so die Menschen in Hochheim und Umgebung trotz Abstandsgebot etwas näher zusammenzubringen.
Hier ist die Übertragung weiterhin zu sehen: www.youtube.com/watch

 

© KF Hochheim_Feldmann

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