Diözesanversammlung des Kolpingwerks Limburg
Wahlen und Kolpingfamilien in der Lokalen Kirchenentwicklung

Bei der Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband Limburg, die am Wochenende unter dem Thema: „Kolping – mutig. engagiert. dabei.“ im Kolpinghaus Frankfurt am Main stattfand, wurde Stefan Fink für weitere drei Jahre als Diözesanvorsitzender bestätigt, ebenso Diakon Bernd Trost als Diözesanpräses. In das neue Amt des Geistlichen Leiters wurde Jürgen Kortus gewählt.

Im Studienteil der Versammlung beschäftigten sich die Delegierten mit den Kolpingfamilien als Akteure in der „Lokalen Kirchenentwicklung“. Martin Klaedtke, Koordinator für diesen Prozess im Bistum Limburg, stellte den Stand und die Ziele der Lokalen Kirchenentwicklung vor, die ein vielfältiges Bild in der Landschaft der unterschiedlichen Pfarreien und Gemeinden zeichnet. Es gilt, ein neues Bild von „Kirche“ wahrzunehmen, das nicht ausschließlich von synodalen Gremien geprägt wird, sondern von allen Getauften als Verkündigern des Evangeliums. Dies ist zunächst ein Verständigungsprozess, der auch ein spiritueller Weg sein sollte. Für Kolpingmitglieder und Kolpingfamilien sind die Ausgangspunkte, die dabei in den Blick genommen werden müssen, meist nichts Neues, wie wie z.B. die Neugier und die Lust darauf, Neues auszuprobieren und dabei auch Fehler machen zu dürfen oder das Ansprechen von Menschen mit besonderen Talenten, um sie für Veranstaltungsangebote des Verbandes zu gewinnen. Mit ihren zahlreichen Angeboten, gemeinsam Glauben zu leben, und mit ihrem sozialen Engagement sind Kolpingfamilien schon lange Orte lebendiger Kirche. Viel Gesprächs- und Diskussionsstoff boten den Ausführungen Klaedtkes, so dass die Zeit für das Besprechen der Kleingruppenarbeit bei weitem nicht ausreichte. Der Diözesanvorstand wird sich damit befassen, wie das Kolpingwerk sich weiter mit der Thematik befasst.