Sammelaktion Korken

Seit mehr als 10 Jahren sammelt die Kolpingfamilie Hochheim sowie die Kolpingfamilie Rüdesheim "Korken für Kork".
Hierbei geht es darum, Korken (und zwar nur echte Naturkorken) zu sammeln und zu recyceln. Die Aktion "Korken für Kork" liegt eine Assoziation mit dem Werkstoff "Kork" und dem Ortsnamen "Kork" zugrunde. Der Name "Kork" steht in der Region auch als Kurzbezeichnung für die "Diakonie Kork". Vor diesem Hintergrund erschienen Flaschenkorken ein geeignetes Medium zu sein, eine kontinuierliche Verbindung mit der Diakonie Kork herzustellen. Die Idee einer Reycling-Aktion war damit geboren. Für Menschen mit Behinderung konnten durch die Recycling-Aktion feste Arbeitsplätze in der Korkenverarbeitung eingerichtet werden.
"Korken für Kork" ist heute ein erfolgreiches soziales und zugleich ökologisches Projekt. Über 100 m³ wurden inzwischen von den fleißigen Sammlern der KF Hochheim gesammelt und die Helfer der KF Rüdesheim habe es auf über 1 Million Korken bereits gebracht.

Die Flaschenkorken werden bei verschiedenen Kolpingmitglieder abgegeben, und von dort zu einem Zwischenlager gebracht. Von hier werden die Korken nach Kork in der Eifel gebracht. Dort werden sie zu Dämm-Material und Korkplatten verarbeitet, die dann wieder verkauft werden.

Die Kolpingfamilie Hochheim sowie die Kolpingfamilie Rüdesheim unterstützen die Aktion des Epilepsiezentrums Kork und bittet um entsprechende Mithilfe.

Die Sammelstelle in Hochheim: Gärtnerei Mohr, J.-B.-Siegfried-Straße 16, nimmt Ihre Korken gerne in Empfang.

Die Kolpingfamilie Rüdesheim bringt ihre Korken nach Wiesbaden in die Gärtnerei Traute, Klarenthaler Str. 115, 65197 Wiesbaden. Diese Gärtnerei ist offizieller Sammelplatz, dorthin kommt dann ein LKW, um die Korken abzuholen.